Hindernisse bei Abtreibungen in Deutschland
Hunderte erzählen von negativen Erfahrungen bei Schwangerschaftsabbrüchen: Erniedrigungen, fehlenden Informationen und verweigertem Schmerzmittel.

Kommunikationsdesignerin
Seit 2015 weiß Belén nicht genau, an welchem Ort sie (nicht) zuhause ist. Sie studierte Kommunikationsdesign in Aachen, wo sie ihre Abschlussarbeit zum Thema Medien- und Nachrichtenkompetenz verfasste. Sie stört sich an dem Begriff „Design” und tastet sich an die Grenzen der Gestaltung mit anderen Disziplinen heran: ob Soziologie, Philosophie oder Informatik, all das lässt die Welt der Systemdenkerin stetig wachsen und die Blase platzen.
Neben ihrer Arbeit in der Berliner Redaktion von CORRECTIV arbeitet sie mit Künstlern, anderen Non-Profit-Organisationen und Start-Ups zusammen, um so für kulturelle und soziale Projekte mehr Präsenz zu schaffen. So will sie (wie man auf Spanisch sagt) ihren Sandkorn zur Gesellschaft beitragen. In Las Palmas de Gran Canaria, ihrem Heimatort, findet sie immer noch den schönsten blauen Himmel.
E-Mail: belen.rios.falcon(at)correctiv.org
Hunderte erzählen von negativen Erfahrungen bei Schwangerschaftsabbrüchen: Erniedrigungen, fehlenden Informationen und verweigertem Schmerzmittel.
Verweigerung von Schmerzmitteln, Bloßstellungen, keine Aufklärung – eine CORRECTIV.Lokal-Recherche zeigt, dass die medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland teilweise katastrophal ist. Die Folgen für die Betroffenen sind dramatisch – wie ein Fall aus Chemnitz zeigt.
Es ist der größte Steuerraub der Geschichte. Drei Jahre nach Veröffentlichung der CumEx-Files zeigt eine internationale Medienkooperation unter Leitung von CORRECTIV, wie Steuerzahler weltweit um 150 Milliarden betrogen wurden. Ein Insider berichtet über die grenzenlosen Deals, Finanzexperten halten den Steuerbetrug noch immer für möglich und Behörden lehnen eine Verantwortung ab.
Mit drastischen Slogans machte eine ominöse Plakatkampagne in den vergangenen Jahren flächendeckend Stimmung für die AfD. Nun gerät die Partei deswegen in Erklärungsnot: Interne Buchungsunterlagen und Aussagen zu Geheimtreffen geben Einblicke in die verdeckt finanzierte Millionen-Kampagne.
Die AfD-Spendenaffäre geht in die Millionen: Eine anonym finanzierte Plakatkampagne aus 2016 bis 2018 summiert sich bei der Außenwerbefirma Ströer auf mehr als drei Millionen Euro. Interne Buchungsunterlagen könnten die AfD in Bedrängnis bringen. Als Reaktion auf die Recherche von CORRECTIV, ZDF Frontal und Spiegel kündigt Ströer an, sich aus der parteipolitischen Werbung zurückzuziehen.
Wochen, bevor mehrere Politiker der CDU/CSU mit missbräuchlichen Pandemie-Deals aufgeflogen sind, hat CORRECTIV.Lokal alle 735 Bundestagsabgeordnete dieser Legislaturperiode befragt. 292 Abgeordnete antworten, Hunderte schweigen. In den Rückmeldungen sind zudem fragwürdige Einstellungen zu Transparenzfragen enthalten. Andere benennen erstmals Namen von Spendern, die per Gesetz nicht veröffentlicht werden müssten.
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