Profil

Olaya Argüeso Pérez

Chefredakteurin
Finanzen und Internationales

In ihrer ersten datenjournalistischen Geschichte fand Olaya heraus, dass eine Gesetzesänderung im Ausland lebende Spanier davon abhielt, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen. Gut also, dass sie für CORRECTIV seit November 2019 als Chefredakteurin arbeitet. Sie berichtete zehn Jahre lang über Wirtschaft und Finanzen beim wichtigsten spanischen Radionetzwerk Cadena SER. Im Lede Program der Columbia University in New York entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Programmieren. Ihre datenjournalistischen Recherchen veröffentlichte sie später u.a. in El Confidencial und El País. Daneben brachte sie anderen Redaktionen und akademischen Institutionen datenjournalistisches Arbeiten bei und koordinierte ein entsprechendes Master-Programm der Universidad Rey Juan Carlos (URJC) und Unidad Editorial.

E-Mail: olaya.argueso(at)correctiv.org

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Cum-Ex – Was wir mit den geraubten Steuern finanzieren könnten

Weltweit wurde eine gigantische Summe von 150 Milliarden Euro in den vergangenen Jahren aus den Steuerzahlungen der Bürger an den Kassen der Länder vorbeigeleitet. Dieses Geld fehlt nun den Staaten in den Etats für Umweltschutz, Bildung, Verkehrswende oder Digitalisierung. Was konkret in welchem Land mit den Mitteln aus dem Steuerbetrug hätte umgesetzt werden können lesen Sie hier.

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Cum-Ex – Akteure und Organisatoren des Steuerbetrugs

Wer sind die Hintermänner, Strippenzieher und Akteure hinter der nahezu industriell abgewickelten globalen Steuerhinterziehung? Wie haben es die Akteure angestellt, sich eine einmal gezahlte Steuer mehrfach erstatten zu lassen? Wer brachte mit welchen komplizierten Transaktionen die Finanzämter dazu, das Geld zu überweisen? Lernen Sie die Akteure der Cum-Ex-Geschäfte kennen.

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CumEx-Files 2.0 – Der skandalöse Steuerbetrug geht weiter

Es ist der größte Steuerraub der Geschichte. Drei Jahre nach Veröffentlichung der CumEx-Files zeigt eine internationale Medienkooperation unter Leitung von CORRECTIV, wie Steuerzahler weltweit um 150 Milliarden betrogen wurden. Ein Insider berichtet über die grenzenlosen Deals, Finanzexperten halten den Steuerbetrug noch immer für möglich und Behörden lehnen eine Verantwortung ab.

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Bundesgerichtshof: Cum-Ex-Geschäfte sind strafbare Steuerhinterziehung

Die Karlsruher Richter hatten über die Berufung zweier britischer Aktienhändler und der M.M. Warburg Bank gegen ihre Verurteilung wegen Cum-Ex-Geschäften zu entscheiden. Wichtiger war jedoch die zugrundeliegende Frage, ob diese Deals als Steuerhinterziehung strafbar sind. Und die Richter entschieden: Cum-Ex ist strafbar. Die Folgen des Urteils sind enorm.