Nach knapp 18 Monaten Recherche haben sich unsere Reporter zusammengesetzt und einen Leitfaden erstellt. Wir erklären Euch, worauf Ihr achten und welche Fragen Ihr stellen solltet. Und wir haben eine Checkliste mit den zehn wichtigsten Punkten erstellt, an denen Ihr ein schlechtes Heim erkennen könnt.
Die überwiegende Zahl pflegebedürftiger Menschen lebt nicht in einem Altenheim. Viele werden daheim von der Familie oder durch ambulante Pflegedienste betreut oder leben in Wohngruppen. Egal ob im Heim oder daheim: Wichtig ist in jedem Fall die richtige Beratung. Wir zeigen Euch in unserem Ratgeber, wer Euch kostenlos berät.
Wann braucht Ihr Pflege im Altenheim? Wenn die Pflege zum Full-Time-Job wird, der die Familie überfordert. Wenn auch der ambulante Pflegedienst nicht mehr reicht. Wenn Pflegebedürftige Demenz bekommen. Wenn sie gefüttert, gewickelt und gewaschen werden müssen und ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen.
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit.
Nachrichten und Recherchen sind unerlässlich, damit Sie sich eine Meinung bilden können. Aber die derzeitigen Bedrohungen der freien Presse und der Medienlandschaft sind alarmierend.
Wir fordern die Bundesregierung auf, Pressefreiheit und die Medienvielfalt in Deutschland umfangreich zu schützen. Machen Sie mit.
Wir haben von Horror-Heimen gehört, in denen Windeln auf der Heizung getrocknet werden. Heime, in denen alle Bewohner am selben Tag Abführmittel bekommen, damit sie danach in einem Abwasch gereinigt werden können. Das sind Ausnahmen. Doch viele Heime haben zu wenig Personal, kümmern sich zu wenig um ihre Bewohner. Umso wichtiger ist es, sich bei der Entscheidung Zeit zu nehmen. Im Ratgeber erklären wir Euch zudem, wie der Heimeinzug abläuft und wer die Kosten trägt.
Es gibt viele Angebote für Pflegebedürftige, Angehörige oder auch Pflegekräfte: Krisentelefone, Selbsthilfegruppen, das Familienministerium, die Verbraucherzentralen, Interessenvertretungen und Notfalleinrichtungen.
- Zum Ratgeber
- 10 Punkte, an denen Du ein schlechtes Heim erkennst
- Übersicht wichtiger Organisationen und Initiativen zur Pflege
CORRECTIV recherchiert seit Anfang 2015 zu den Problemen der Pflege. Unsere Reporter haben mit Hunderten Menschen gesprochen und Daten zu allen Pflegeheimen Deutschlands ausgewertet. Auf unserer Themenseite findet Ihr alle Ergebnisse unserer Recherchen.
Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.
Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.
