Mecklenburg-Vorpommern hält sich für besonders clever und verleiht seine Beamten-Pensionen teuer an sich selbst.
Die Regierung in Schwerin hat beschlossen, nicht mehr in Aktien zu investieren. Stattdessen verleiht der Beamten-Pensionsfonds sein Geld zu erstaunlich hohen vier Prozent Zinsen ans Finanzministerium. Nun sind die Geldanlagen zwar politisch korrekt. Ein schlechtes Geschäft ist dieses Karusellgeschäfft aber trotzdem, weil es die Zinslast für spätere Generationen erhöht.