Auskunftsrechte

Schnüffeln auf Facebook

Berater bei Jobcentern nutzen soziale Netzwerke, um Arbeitslose zu kontrollieren. Das gaben Chefs von kommunalen Jobcentern bei ihrem jährlichen Branchentreffen in Berlin zu. In einigen Fällen wurden nach der Schnüffelei in sozialen Netzwerken Gelder gestrichen. Vor zwei Jahren hieß es bei der Bundesagentur für Arbeit und kommunalen Jobcentern noch: „Wir machen das nicht.“ Die Bundesagentur für Arbeit verbietet eine unkoordinierte Spionage durch Mitarbeiter.

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Fußballdoping

Doping im holländischen Amateurfußball

Mit Aufputschmitteln zum holländischen Amateurfußball-Titel: Spieler des SV Spakenburg haben sich vor zwei Jahren systematisch Stimulanzien eingeflößt, um sich den Titel als holländischer Amateurmeister zu sichern. Das zumindest berichtete am vergangenen Wochenende ausführlichst das NRC Handelsblad, eine der größten Qualitätszeitungen der Niederlande. Der Skandal passt zu dem, was in Gesprächen und einzelnen Texten immer wieder über den Amateurfußball berichtet wird.

Gesundheit

39 Tage Arbeit für ein Antibiotikum

In kaum einem Land sind Medikamente so teuer wie in Deutschland. In vielen anderen Ländern müssen Menschen trotzdem wochenlang arbeiten, um sich einfachste Behandlungen zu leisten. Das zeigt ein internationaler Vergleich. Ein Team von Journalisten aus Spanien, Brasilien, Ghana, Argentinien und Deutschland hat die Preise von 14 Medikamenten in 60 Ländern ausgewertet.

Auskunftsrechte

Wird der Wissenschaftliche Dienst transparent?

Arbeitet der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages für uns alle? Ist die aus Steuergeld finanzierte Arbeit transparent? Oder bleibt der Dienst eine geschlossene Abteilung, nur nutzbar für die Abgeordneten des Bundestages? Darüber entscheidet morgen Deutschlands höchstes Verwaltungsgericht in Leipzig.

TTIP

Schwarzwälder Schinken, made in Kentucky

Wer bestimmt in Zukunft, wie der Freihandelsvertrag TTIP mit Leben gefüllt wird? Darüber streiten Deutschland und andere europäische Länder mit der EU-Kommission in Brüssel. Das geht aus rund 300 vertraulichen Regierungsunterlagen hervor, die dem gemeinnützigen Recherchebüro CORRECT!V vorliegen.