Wenn Dich Dein Mann verprügelt
Wieder und wieder misshandelt Stefan seine Freundin Anja. Wieder und wieder kehrt sie zu ihm zurück. Warum? Anjas Mutter sagt: „Ich habe das Gefühl, auf unserer Stirn steht: Bitte schlag mich.“ Stimmt das?
Wieder und wieder misshandelt Stefan seine Freundin Anja. Wieder und wieder kehrt sie zu ihm zurück. Warum? Anjas Mutter sagt: „Ich habe das Gefühl, auf unserer Stirn steht: Bitte schlag mich.“ Stimmt das?
Die Gewalt gegen Muslime kam nicht erst mit Pegida oder den Flüchtlingen. Mehr als 400 politisch motivierte Anschläge auf Moscheen zählt das Bundeskriminalamt seit 2001. Eine gemeinsame Recherche von CORRECTIV und der „taz“ zeigt: Die tatsächliche Zahl liegt weit höher, denn islamfeindliche Delikte werden nicht gesondert erfasst.
Die CORRECTIV-Autorinnen Julia Friedrichs und Bettina Malter haben ein halbes Jahr lang recherchiert, wo die Milliarden versickern, die die Kommunen für die Unterbringung der Flüchtlinge bekommen. Die Spannen sind enorm. Doch die meisten Kommunen verweigern die Auskunft. Gemeinsam mit dem ZDFzoom haben wir darüber diesen Film produziert.
Ahnungslose Städte und Landkreise sind ideale Geschäftspartner für die Betreiber von Flüchtlingsunterkünften. Manche Kommunen zahlen dreimal so viel für die Unterbringung wie andere – und viele Städte wissen gar nicht, wie hoch ihre Kosten sind. Was läuft falsch?
Die Stadt Düsseldorf zahlte 1500 Euro pro Monat, um Flüchtlinge in Turnhallen unterzubringen. Die Stadt Berlin 5200 Euro pro Monat für eine Dreizimmerwohnung. Welche Kommunen waren ähnlich unorganisiert? Welche machten es besser?
Berlin zahlt viel Geld, um Asylbewerbern Wohnungen zu vermitteln. Der Vertrag wurde ohne Ausschreibung vergeben, viel zu hohe Preise akzeptiert – das kritisiert der Landesrechnungshof Berlin-Brandenburg in einem internen Papier. Wir veröffentlichen das Dokument.
Eine umfassende Studie der EU schlüsselt erstmals auf, welche Länder und Wirtschaftszweige durch TTIP gewinnen und welche verlieren: Für die Stahl- und Elektroindustrie sieht es nicht gut aus. Deutsche Autobauer und amerikanische Fleischproduzenten dürfen sich dagegen freuen. Für die Verbraucher steigen demnach die Preise.