- Aktuelles
- AfD-Spendenskandal
- Auskunftsrechte
- Bildung
- Black Sites Turkey
- China Science Investigation
- CumEx Files
- Drogenpolitik
- Europa
- Gesundheit
- Grand Theft Europe
- Grenzpolitik
- Griechenland
- Häusliche Gewalt
- Infrastruktur
- Justiz & Polizei
- Kampf um Wasser
- Klimawandel
- Korruption
- Künstliche Intelligenz
- Linksextremismus
- Machtmissbrauch im Profifußball
- Mafia
- Missbrauch in der katholischen Kirche
- Parteispenden
- Russland/Ukraine
- Salon5
- Sexuelle Belästigung
- Steigende Meere
- Türkei
- Ungerechte Arbeit
- WDR #metoo
- Wem gehört Berlin?
- Wem gehört die Stadt?
- Wem gehört Hamburg?
- Wirtschaft
Unrechtmässig verschuldet
Personen, die von 10.50 Franken Nothilfe leben, sollen 30 Franken pro Tag Strafe zahlen – so steht es in zahlreichen Zürcher Strafbefehlen. Dabei heisst es längst im Gesetz: Mehr als 10 Franken sind unzulässig. Trotzdem halten Staatsanwaltschaften an der Praxis fest.
Wenn die Polizei in die Unterkunft kommt
Alle paar Wochen taucht die Polizei im Rückkehrzentrum Urdorf auf und durchsucht die Bewohner bis auf die Unterhose. Danach erhalten einige von ihnen einen Strafbefehl. Das Delikt: rechtswidriger Aufenthalt. Die Recherche von CORRECTIV.Schweiz und das Lamm zeigt: Das Vorgehen hat Methode. Und grenzt laut Rechtsexperten an Schikane.
Rechtslage unklar: Wie lange dürfen die deutschen Grenzen kontrolliert werden?
Innenminister Dobrindt hat die Grenzkontrollen bis März 2026 verlängert. Eigentlich ist das nur befristet möglich – wie lang genau, ist rechtlich bislang unklar. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass Deutschland die Höchstdauer ignoriert.
Informationslücke in der Asylpolitik
Geflüchtete sollen bei ihrer Ankunft in Deutschland auf psychische Krankheiten hin untersucht werden – laut einer Richtlinie der EU. Ziel ist unter anderem, Gefahren für die Allgemeinheit auszuschließen. Tatsächlich findet das in Deutschland aber so gut wie nie statt.
Überbelegt und unzumutbar
Rückkehrzentren in der Schweiz sind unsichere Orte und bieten keine angemessenen Lebensbedingungen für Schutzbedürftige. Neuerdings bringen Behörden dort jedoch auch diejenigen unter, die das Asylverfahren noch vor sich haben. Die Folgen für Betroffene sind schwerwiegend.
Landratsamt entfernt Ausstellung zu Geflüchteten
Das Landratsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Pirna hat noch vor deren Eröffnung eine geplante Ausstellung wieder entfernen lassen. Sie sollte Vorurteile gegenüber Geflüchteten abbauen.
Mit aller Härte und BAMFherzigkeit
Deutsche Ausländerbehörden schieben immer häufiger Schutzsuchende ab, obwohl sie im Kirchenasyl sind. Die Kirchengemeinden im Land sind besorgt: Der Staat respektiere ihre gesellschaftliche Übereinkunft nicht mehr – wegen steigenden Abschiebedrucks aus der Politik.
Ignoriertes Potenzial
Der Bildungsstand von geflüchteten Menschen wird in der Schweiz nirgends erfasst. Dabei bringen die meisten von ihnen Know-how mit, welches das Land dringend brauchen könnte.
„Dieses organisierte Wegsehen macht die Probleme nicht kleiner, sondern größer“
Rund eine Million psychisch kranker Geflüchteter lebt in Deutschland – die meisten werden nicht versorgt. Dafür gibt es jetzt harte Kritik, auch aus der Regierung selbst. Doch das verantwortliche Ministerium duckt sich weg.
Traum(a)land
Geflüchtete sind oft schwer traumatisiert. Oft entwickeln sich daraus psychische Erkrankungen und verhindern eine Integration. Betroffene können zur Gefahr für sich selbst werden – oder sogar für andere. Trotzdem werden sie fast nie therapiert. Ein Systemversagen mit Ansage.
Rund eine Million psychisch kranker Flüchtlinge in Deutschland
Mindestens jeder dritte Asylsuchende ist seelisch erkrankt. Nur ein Bruchteil erhält jedoch Therapie. Geflüchtete mit unbehandelten psychischen Störungen können zur Gefahr für sich selbst und manchmal auch für andere werden.