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„Konjunkturprogramm für Schleuser“

Die Fluchtroute über die Ägäis nach Griechenland wird derzeit dicht gemacht. Prompt reaktivieren die Schleuser im Mittelmeer bisherige Routen. Über Facebook-Gruppen kontaktieren sie Flüchtlinge – und bieten ihnen Überfahrten von der Türkei direkt nach Italien an.

Anwalt Frank Hannig in seinem Büro
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Von der Stasi zu Pegida

Im Umfeld von Pegida tummeln sich kuriose Gestalten. Ganz vorn: der Dresdner Anwalt Frank Hannig. Er leitete die Gründungsversammlung des Pegida-Vereins, führte ein Treuhandkonto – und hat eine illustre Vergangenheit als Stasi-Spitzel.

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Warum Mieten steigen

In vielen Großstädten explodieren die Mieten. Was macht die Politik? Und warum werden nicht mehr Wohnungen gebaut? Diesen Fragen ist unsere Autorin am Beispiel des Regensburger Wohnungsmarktes nachgegangen. Sie war mit Unterstützung der Rudolf Augstein Stiftung Datenfellow bei CORRECTIV.

Auskunftsrechte

Schweige-Geld

Nach CORRECTIV-Recherchen haben Behörden in den vergangenen Jahren mehr als 700.000 Euro für Prozesse ausgegeben, um Bürgern Informationen zu verweigern. Über 600.000 Euro davon gingen an Anwälte. Eine Kanzlei hat besonders gut verdient: Redeker Sellner Dahs. Wir fragen uns, ob die hohen Ausgaben überhaupt nötig waren.

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Fußballdoping

Thiago mit Wachstumshormon behandelt?

Thiago Alcântara vom FC Bayern München ist nach Aussage seines spanischen Arztes mit "GrowthFactors" behandelt worden. Wir versuchen derzeit, vom FC Bayern und vom spanischen Arzt selbst zu erfahren, um welche Behandlungsmethode es sich dabei genau handelt.

TTIP

Neuer Unmut über TTIP

Durch TTIP sollen technische Standards vereinheitlicht werden – um überflüssige Doppel-Zulassungen zu vermeiden. Aber: Über Standards und Normen entscheiden in den USA häufig gar nicht Bundesbehörden, sondern die Einzelstaaten. Europäischen Verhandlern wird zunehmend klar, dass ein zentrales Versprechen von TTIP nicht eingehalten werden kann

Sparkassen

Die Schweigefront bröckelt

CORRECTIV und die FAZ berichten seit Monaten darüber, wie intransparent die Sparkassen sind. Jetzt zeigen unsere Recherchen erste Erfolge: 11 von 409 Instituten legen offen, an wen sie Geld spenden. Außerdem haben bisher 352 von über 1.000 Vorständen ihre Gehälter veröffentlicht. Interne Dokumenten zeigen derweil, dass die Sparkassen uneins sind in der Frage, wie viel Informationen sie der Öffentlichkeit geben sollen.

Sparkassen

Das müssen Sie sagen!

In den letzten Wochen haben wir immer wieder berichtet, wie Sparkassen Anfragen abgeblockt und Auskünfte verweigert haben. Dabei sind sie als Anstalten öffentlichen Rechts grundsätzlich zur Auskunft verpflichtet. Ein Urteil des bayerischen Verwaltungsgerichts und der Jahresbericht des Berliner Datenschutzbeauftragen zeigen, warum.

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Brandenburg rechnet sich schön

Anfang März berichtete CORRECTIV über die Machenschaften krimineller Müllschieber in Brandenburg – und über die beharrliche Weigerung des Landes, die illegalen Deponien zu räumen. Der Artikel sorgte für Aufsehen. Vergangene Woche legte das Umweltministerium in Potsdam dem Umweltausschuss des Landtages Zahlen vor. Leider waren es die falschen: Sie sind unvollständig und längst überholt.

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Whistleblower droht Knast

Die Panama Papers haben es erneut gezeigt: Whistleblower sind unerlässlich für gesellschaftliche Debatten. Ausgerechnet jetzt will das Europaparlament eine Richtlinie verabschieden, die Geschäftsgeheimnisse von Unternehmen stärker als bisher schützt – zum Schaden von Hinweisgebern und Journalisten.

Euros für Ärzte

Pharmaindustrie hat weiter freie Hand

Die Enthüllungen von CORRECTIV und SZ/NDR/WDR über Anwendungsbeobachtungen (AWB) für Medikamente beschäftigen auch die Politik. Die Bundesregierung hat jetzt auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion geantwortet. Darin verteidigt sie die bisherige Praxis. Die Grünen wollen dagegen eine Änderung des Arzneimittelgesetzes. Experten fordern, dass Patienten künftig zumindest informiert werden, ob sie in einer AWB beobachtet werden.