Chemische Belastung von Gewässern
Kampf um Wasser

Die Bundesregierung stuft Belastung der Bevölkerung mit chemischen Schadstoffen als „besorgniserregend“ ein

Die Belastung deutscher Gewässer mit schädlichen chemischen Stoffen wie PFAS und Pestiziden ist erheblich – und bereitet offenbar auch der Bundesregierung Sorge. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, die CORRECTIV exklusiv vorliegt. Konkrete Strategien für mehr Gewässerschutz oder Lösungsvorschläge legt die Bundesregierung jedoch nicht vor.

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Kampf um Wasser

Das unsichtbare Gift im Rhein

Der Rhein gilt heute wieder als sauber. Doch unsere Recherche entlarvt einen mysteriösen Chemiecocktail im längsten deutschen Fluss. Die Industrie darf massenweise völlig unbekannte Schadstoffe einleiten – still und potenziell gefährlich für die Gesundheit von Millionen.

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Kampf um Wasser

ARD-Aktion #unsereFlüsse: Großteil untersuchter Bäche verfehlt EU-Umweltziele

Die ARD-Mitmachaktion #unsereFlüsse zeigt: Drei Viertel der 2.700 untersuchten Bachabschnitte aus ganz Deutschland weisen eine schlechte, mäßige oder unbefriedigende Lebensraumqualität auf. Bürgerinnen und Bürger konnten sich beteiligen. DNA-Proben aus über 30 Bächen haben zudem ergeben: Über die Hälfte von ihnen verfehlt die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie der EU. Wir haben die Ergebnisse für lokale Medienpartner aufgeschlüsselt.

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Kampf um Wasser

Kohlekonzern Leag: Geheimsache Wasser

Das Schweigen ist beispiellos. Einer der größten Kohlekonzerne Deutschlands gefährdet das Trinkwasser, aber es passiert: nichts. Kommunen haben Schweigeklauseln mit der Leag vereinbart, Rechtsbrüche überfordern Behörden. Unsere Recherchen haben ein strukturelles Versagen offengelegt. Sie führen nun dazu, dass sich zaghaft Widerstand regt.

Kampf um Wasser

Schweigedeal der Leag: Opposition erwägt Untersuchungsausschuss

Der CDUler und Klimaexperte Heinrich Strößenreuther sieht in der Vereinbarung des Kohlekonzerns Leag mit der Stadt Frankfurt (Oder) und der städtischen Wassergesellschaft FWA ein „vorsätzliches Handeln gegen gesundes Wasser“. Landesbehörden seien verantwortlich. Die Freien Wähler in Brandenburg wollen die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses prüfen.