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Devestment

Nordrhein-Westfalen wollte geheim halten, in welche Firmen das Land seine Geldanlagen steckt.

CORRECTIV musste mehrfach auf das Presserecht pochen. Erst dann legte das Finanzministerium in Düsseldorf seine Investitionen offen. Nicht nur, dass die Kohlekraftwerke in NRW europaweit die meisten umweltschädlichen Gase in die Luft pusten – man hat über die Pensionsfonds auch 81 Millionen Euro in Klimasünder investiert.

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Artikel

Sachsen-Anhalt investiert mit seinem Pensionsfonds auch in Länder, in denen Regimekritiker gefoltert werden

Im Finanzministerium in Magdeburg glaubt man, es sei nur „schwer machbar“, das Geld für Beamten-Pensionen nach ethischen und ökologischen Kriterien anzulegen. Statt dessen investiert Sachsen-Anhalt in fragwürdige Aktien und Staatsanleihen.

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Klimawandel

Baden-Württemberg kann alles – außer sauber investieren

Ausgerechnet das Grün regierte Baden-Württemberg hält das größte Klimasünder-Portfolio. Rund 190 Millionen Euro haben die Pensionsfonds Baden-Württembergs in Kohle-, Öl- und Gas-Konzerne investiert. Rekord! Immerhin will die neue Staatssekretärin der Grünen die „Nachhaltigkeit von Finanzanlagen“ nun überprüfen.

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TTIP

Industrie sichert sich TTIP-Einfluss

Ein Lobbytreffen bei der EU vor vier Jahren zahlt sich für die Industrie jetzt aus. Laut eines neuen EU-Vorschlages sollen bei TTIP bestimmte Gremien entstehen, die der Industrie mehr Einfluss auf Gesetze verschaffen könnten. Die EU erfüllt damit die Wünsche der Wirtschaft.

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Artikel

Wie CORRECTIV gekämpft hat, um das Schweigen der Finanzminister über ihr schmutziges Geld zu brechen

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Devestment

Berlin will jetzt ein Vorbild sein und seine Beamtenpensionen nur noch klimaneutral anlegen

Klimasünder, Waffenhersteller und Atomkonzerne? Nein danke! Von solchen Unternehmen soll der Berliner Pensionsfonds nicht länger profitieren. Das hat das Abgeordnetenhaus erst vor wenigen Wochen beschlossen.

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Aktuelles

Meister der Doppelmoral

Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt haben über 30 Millionen Euro in Tabakkonzerne investiert. Das ist erstaunlich: Einerseits bekämpfen Politiker den Konsum von Zigaretten. Andererseits wollen die Pensionsfonds der Länder am Rauchen mitverdienen.

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Artikel

Hessen verteidigt seine Investitionen in klimaschädliche Konzerne

Den größten Teil seiner Beamten-Pensionen hat Hessen zwar in einen Fonds investiert, der als ökologisch nachhaltig gilt. Rund 58 Millionen Euro stecken aber auch in Unternehmen, die ihr Geld mit Kohle, Öl und Gas verdienen. Die hessische Landesregierung sieht ihre Investitionen in Umweltverpester als unproblematisch an, ein Umdenken ist nicht erkennbar.

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Klimawandel

Mecklenburg-Vorpommern hält sich für besonders clever und verleiht seine Beamten-Pensionen teuer an sich selbst.

Die Regierung in Schwerin hat beschlossen, nicht mehr in Aktien zu investieren. Stattdessen verleiht der Beamten-Pensionsfonds sein Geld zu erstaunlich hohen vier Prozent Zinsen ans Finanzministerium. Nun sind die Geldanlagen zwar politisch korrekt. Ein schlechtes Geschäft ist dieses Karusellgeschäfft aber trotzdem, weil es die Zinslast für spätere Generationen erhöht.

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Artikel

Bayern legt seine Beamtenpensionen in Panzer, Öl und Zigaretten an

Auch die CSU-Landesregierung redet immer wieder davon, dass der Klimawandel verlangsamt werden müsse. Warum investiert der Pensionsfonds des Landes dann aber in ausgewiesene Klimasünder? Und, darüber hinaus, in Rüstungskonzerne? Die Seehofer-Regierung antwortet darauf nur schmallippig, das Geld sei „gut und sicher” angelegt.

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Artikel

Brandenburg hat vier Millionen Euro in den brasilianischen Skandal-Konzern Petrobras investiert

Auch die Landesregierung in Brandenburg investiert in Klimasünder. Aber immerhin legt man in Potsdam seine Anlage-Entscheidungen offen. Und diskutiert darüber, sich demnächst aus klimaschädlichen Investments zurückzuziehen.

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Klimawandel

Bärbel Höhn fordert zum Ausstieg auf

Am Wochenende hatte CORRECTIV erstmals veröffentlicht, in welchen korrupten und klimaschädlichen Firmen die Bundesländer ihre Pensionsgelder für Beamten anlegen. Die Recherche hat für viel Wirbel gesorgt – vor allem in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Landes- und Bundespolitiker fordern jetzt einen Ausstieg aus den umstrittenen Geldanlagen.

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