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Fußball, Doping und Jogi Löw
Was Löw im Sportstudio hätte sagen sollen
Für Joachim Löw ist die Sache mit dem Doping einfach. "Im Flugzeug durfte man rauchen oder man durfte auch fahren ohne sich anzuschnallen", sagte Löw am Samstag im aktuellen sportstudio auf die Frage nach systematischem Doping im Fußball. Man habe halt ein anderes Bewusstsein gehabt. Knapp fünf Minuten sprach der Bundestrainer im ZDF über Doping im Fußball und blieb erstaunlich vage. Löw hat selbst Mittel vom Freiburger Arzt Armin Klümper bekommen, er sollte Interesse an Aufklärung haben. Mit seinem Einfluss hätte er diese am Samstag anschieben können.
„Untauglich“
Der Gang zum Gericht hat sich gelohnt: Nur fünf Prozent der geforderten Gebühren bleiben übrig in dem Verfahren gegen das Bundesministerium des Innern, das ich gemeinsam mit dem freien Journalisten Niklas Schenck und dem DJV geführt habe.
Doping mit Anabolika beim VfB Stuttgart und Sc Freiburg
Die Vereine VfB Stuttgart und SC Freiburg sollen für ihre Spieler Anabolika finanziert haben. Das berichtet ein Mitglied aus der Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin. Der Kommission liegen Belege aus den späten 70er und den frühen 80er Jahren vor.
8 Millionen Euro in Nicastro beschlagnahmt
Die Antimafia-Staatsanwaltschaft im kalabrischen Catanzaro hat heute morgen Besitztümer im Wert von acht Millionen Euro beschlagnahmt. Der Beschlagnahme waren sechs Jahre dauernde Ermittlungen gegen den Bauunternehmer Francesco C. vorausgegangen.
Mafiataufe in der Schweiz gefilmt
Die Fakten sind klar und liegen auf dem Tisch: Zwei Mitglieder der kalabrischen Mafia-Organisation ’ndrangheta sind in der Nacht vom 21. auf den 22. August in Kalabrien festgenommen worden.
Der Priester und Libera-Gründer Don Luigi Ciotti von Mafia mit dem Tod bedroht
Der inhaftierte Mafia-Boss Toto Riina aus Corleone hat den Gründer der Libera-Kooperativen, den Priester Don Luigi Ciotti, mit dem Tode bedroht. Ciotti hatte 1995 die Organisation gegründet, die unter anderem von der Mafia beschlagnahmtes Land bestellt und die Produkte unter dem Label Libera terra verkauft.
Werte in Höhe von 30 Millionen in Aprilia bei Rom beschlagnahmt
Die Guardia di Finanza, die italienische Finanzpolizei, hat bei einer Familie aus Aprilia, die ursprünglich aus Kalabrien stammt, Werte in Höhe von 30 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Ermittler werfen den drei Personen unter anderem Kreditbetrug, Betrug und betrügerischer Konkurs vor, auch mit Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen soll die Familie gearbeitet haben.
Kredithaie
Gefälschte Wertpapiere in Milliardenhöhe schädigen die deutsche Wirtschaft. Nach Informationen des gemeinnützigen Recherchebüros CORRECTIV benutzen internationale Finanzbetrüger dazu unter anderem gefälschte Bundesschatzbriefe.
Zwei ranghohe Camorristi festgenommen
In Caserta sind gestern morgen zwei mutmaßliche Mitglieder der Camorra festgenommen worden, Dionigi P. und Giuseppe B., beide gebürtig in Casal di Principe, der Heimatstadt des Casalesi-Clans. Die Antimafia-Staatsanwaltschaft aus Neapel wirft den beiden vor, eine Schutzgeld-Erpressung vorbereitet zu haben zum Schaden zweier Unternehmer, die eine Baufirma und eine Käserei betreiben.
Mafia-Unternehmen aus Bieterkreis für Lärmschutzbau an Brennerautobahn ausgeschlossen
Im vergangenen Jahr endete ein Ausschreibungsverfahren für den Bau von Lärmschutzwänden entlang der Brennerautobahn. Ein Unternehmen aus Castelammare di Stabia in Süditalien hatte die Ausschreibung der Gemeinde Bussolengo im Kreis Verona gewonnen - mit einem Angebot, das 40 Prozent unter den von der Gemeinde veranschlagten Kosten lag, drei Millionen Euro statt fünf Millionen. Die niedrige Berechnung machte die Polizei in Trentino stutzig, und sie begann zu ermitteln.