TTIP

Zölle auf Null

Die EU-Verhandler haben den USA angeboten, die Einfuhrzölle von 8000 Produkten zu senken, meist sogar auf null Prozent. CORRECTIV liegt nun exklusiv die komplette Liste vor, welche Zölle konkret fallen sollen. Für Verbraucher könnte das zu Preissenkungen führen. Manche Branchen fürchten dagegen die billige US-Konkurrenz. Einige Firmen sollen weiter von Schutzzöllen profitieren.

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Konzerne profitieren von Ausnahmen

97 Prozent der Zölle sollen im transatlantischen Handel fallen. Das bietet die EU den USA an. Weil einige Branchen sofortige Zollsenkungen angeblich nicht verkraften könnten, will die EU für sie Übergangsfristen vereinbaren. Davon profitieren Konzerne wie Dow Chemical, Siemens und General Electric – und Landwirte.

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TTIP

Warum wir Geheimpapiere veröffentlichen

Wir akzeptieren es nicht, dass Bürokraten in Washington und Brüssel das Freihandelsabkommen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln wollen. Wichtige Fragen müssen in Demokratien öffentlich debattiert werden. Deshalb veröffentlichen wir Dokumente, die uns Informanten zur Verfügung stellen – auch wenn sich die Regierenden darüber ärgern.

TTIP

Liveblog aus Brüssel

In dieser Woche treffen sich die Verhandler der EU und USA in Brüssel, um am geplanten Freihandelsabkommen zu feilen. Bis Ende des Jahres soll TTIP fertig werden. Die Verhandler stehen unter Druck, endlich vorzeigbare Ergebnisse zu liefern. CORRECTIV-Reporter Justus von Daniels ist vor Ort und berichtet im Stundenrhythmus aus Brüssel. Er trifft sich mit Lobbyisten, Politikern und TTIP-Kritikern. Und er wird die Verhandler ansprechen. Ob sie antworten?

Auskunftsrechte

Auskunft vom Landesrechnungshof

Welche Mängel fand der Landesrechnungshof bei seinen Prüfungen? Das versucht CORRECTIV-Publisher David Schraven seit drei Jahren zu recherchieren. Vor Gericht hat er gegen teure Anwälte gewonnen. Trotzdem verweigert der Landesrechnungshof bis heute einen Teil der Antworten.

Auskunftsrechte

Prosoz: Urteil am 22. März erwartet

Das kommunale Softwareunternehmen PROSOZ aus Herten steht im Verdacht, im millionenschweren Markt für Softwarelizenzen mit unlauteren Methoden agiert zu haben. Die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. Wir haben auf Auskunft geklagt. Jetzt wird der Fall in zweiter Instanz vor dem Landgericht Bochum verhandelt.

Gefährliche Keime

Wo die MRSA-Schweine wohnen

Unsere Kollegen von „Investigative Reporting Denmark“ haben in einem langwierigen Gerichtsverfahren durchgesetzt, dass einzelne Schweineställe, auf denen MRSA nachgewiesen wurde, veröffentlicht werden. Die Daten liegen für 2014 vor. Die Agrarlobby hatte sich dagegen gewehrt.