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CumEx-Files 2.0

Titelgrafik Cum-Ex Files 2.0
Collage mit Bank-Türmen als Sinnbild für die Größe des Cum-Ex Betrugs
Titelgrafik Cum-Ex Files 2.0

CumEx-Files 2.0 – Der skandalöse Steuerraub geht weiter

Collage mit Bank-Türmen aus weltweiten Finanzzentren als Sinnbild für die Größe des Cum-Ex Betrugs

Es ist der größte Steuerraub der Geschichte. Drei Jahre nach Veröffentlichung der CumEx-Files zeigt eine internationale Medienkooperation unter Leitung von CORRECTIV, wie Steuerzahler weltweit um 150 Milliarden Euro betrogen wurden. Ein Insider berichtet über die grenzenlosen Deals, Finanzexperten halten den Steuerbetrug noch immer für möglich und Behörden lehnen eine Verantwortung ab.

Collage mit Logos der Redaktionen die Cum-ExFiles 2 recherchiert haben

CumEx-Files
Story

Er wurde reich, mit unserem Geld. Jetzt lebt er in Dubai. Manche sagen: Er versteckt sich.

Der Mann, der über eine Milliarde Euro aus den Steuerkassen mehrerer Staaten geraubt haben soll, sitzt jetzt in einem Restaurant mit Blick auf einen saftgrünen Golfplatz. Draußen schiebt sich die Hitze durch die Wüste. Weiter hinten erhebt sich die Skyline von Dubai. Der Investmentbanker Sanjay Shah ist hier, um seine Version der Geschichte zu erzählen. Staatsanwälte in mindestens vier Ländern ermitteln gegen ihn wegen sogenannter Cum-Ex-Deals, auch in Deutschland. Allein in Dänemark geht es um einen siebenstelligen Betrag. Shah aber sagt, er sei nicht schuld:  „Wenn da auf einem großen Schild ,Bitte greifen Sie zu steht – dann greife ich zu oder jemand anders tut es.

Gesamter Steuerschaden
(in Mrd. Euro, 2000–2020)

Der Cum-Ex-Banker Sanjay Shah

Collage aus Luxusgütern, die durch Cum-Ex Gelder finanziert wurden

Wie funktioniert Cum-Ex?

Eine Metapher: Man kann es sich vorstellen wie einen Betrug um Kindergeld. Bei Cum-Ex-Geschäften lassen sich Deutsche, die gar keine Kinder haben, Kinder zum Schein aus London schicken und melden sie in Deutschland an. Ohne dass die Kinder wirklich bei ihnen wohnen oder essen. Dann geben sie die Kinder an Bekannte weiter, die die Kinder auch dem Amt melden. Die Bekannten überlassen die Kinder wiederum an eine andere Familie – und so weiter. Die Kinder leben gar nicht bei den Familien, sondern werden nur zum Schein auf dem Papier angegeben.

Schlussendlich schickt man die für den Betrug ausgeliehenen Kinder nach kurzem Aufenthalt in Deutschland wieder zurück nach London. Dort werden die Kinder wieder bei ihrer Familie angemeldet. Das deutsche Amt weiß das nicht und zahlt das Kindergeld ohne Umschweife an jede der deutschen Familien, die mitgemacht haben – also gleich mehrfach – aus. Also haben Familien ohne Kinder zu Unrecht Kindergeld bekommen. Das geklaute Kindergeld teilen sich dann alle Familien. Der einzige Unterschied: Bei Betrug mit Aktien geht es jedes Mal um Millionen von Euro aus unserem Steuertopf.

Die Banker nutzen also aus, dass die Finanzämter den Betrug nicht erkennen. Am Ende fehlt Geld, das sie sich ergaunern, aber an anderen Ecken. Für die Renovierung eines Kindergartens zum Beispiel.

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Interview mit Cum-Ex-Banker Sanjay Shah auf Restaurant-Terrasse in Dubai
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CUM-EX-BETRUG
150 MRD. EURO

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AKTEURE

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CHRONIK

Bevor die Cum-Ex-Geschäfte Gegenstand gerichtlicher Untersuchungen und Schlagzeilen wurden, waren sie das Geheimnis einer kleinen Gruppe von Bankern und Anwälten, die sie mindestens seit Anfang der 2000er Jahre betrieben. Klicken Sie im Zeitstrahl auf einen der Punkte, um weitere Informationen über jedes Ereignis zu erhalten.

CumEx-Files
KOOPERATION

16 Medien von allen fünf Kontinenten haben gemeinsam recherchiert. Hier finden Sie alle Veröffentlichungen.

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CumEx Files 2.0

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Cum-Ex
KURZ ERKLÄRT

Cum-Ex – Häufig gestellte Fragen

Was sind die CumEx-Files?

Die CumEx-Files sind eine internationale Recherchekooperation unter Leitung von CORRECTIV. Investigative Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt haben gemeinsam enthüllt, wie ein weltweites Netzwerk aus Anwälten, Bankerinnen, Aktienhändlern und Superreichen aus einem Steuerbetrug hohe Profite schlagen. Dafür liegen uns Beweise in Form von geheim zugespielten E-Mails, Geschäftsplänen, Gutachten von Kanzleien und mehr vor. Diese Dokumente zeigen eindrücklich, wie sich die reichen Betrügerinnen und Betrüger hohe Kapitalertragssteuern zurückerstatten ließen, ohne diese zuvor geleistet zu haben. Das bedeutet: Sie haben weltweit Bürgerinnen und Bürgern Steuergelder in Milliardenhöhe geklaut. Sie selbst haben diesen Betrug jahrelang als Steuerschlupfloch bezeichnet.

Mit der ersten CumEx-Files Veröffentlichung haben wir 2018 Geschichte geschrieben. Es war der größte bis dahin bekannte Steuerbetrug in Europa: 55 Milliarden Euro. Obwohl die deutschen Medien bereits über den Betrug berichtet hatten, recherchierte kein Medium bis dahin die internationale Dimension des Diebstahls. CORRECTIV leitete das Team von 18 Medien aus einem Dutzend europäischer Länder, das ein Jahr lang die durchgesickerten Dokumente untersuchte.

Die CumEx-Files 2.0 schlagen ein neues Kapitel auf: neue Datenlecks, neue Protagonisten, neue Steuertricks und eine neue Summe. Und eine neue – weltweite – Recherche-Kooperation. Dieses Mal geht es nicht um 55 Milliarden, sondern 150 Milliarden Euro. Auch drei Jahre nach der ersten Veröffentlichung koordiniert CORRECTIV die internationale Zusammenarbeit und zeigt neben der weltweiten Summe auch, wie wenig Gesetzgeber und Strafverfolgung bisher erreicht haben, um dem Betrug ein Ende zu setzen und die Kriminellen vor Gericht zu verurteilen.

Nach der ersten Veröffentlichung ist die europäische Zahl von 55 Milliarden Euro zu einem Maßstab für den Cum-Ex-Schaden geworden. Bis dahin wusste niemand, wie viel Geld wirklich geraubt wurde. Also auch nicht, wie groß das Problem ist. Diesmal sind wir mit Kolleginnen und Kollegen von allen fünf Kontinenten zusammen gekommen, um die neue Summe zu ermitteln. Im Schatten der letzten Jahre ist der Cum-Ex-Betrug noch komplizierter und raffinierter geworden. Er hat nachgerüstet. Aber unsere Recherchekooperation CumEx-Files auch.

Warum sollte ich mich für Cum-Ex interessieren?

Ganz einfach: Es ist Ihr Geld, das die Betrügerinnen und Betrüger klauen. Stellen Sie sich vor, dass die 19 Prozent Mehrwertsteuer vom letzten Einkauf oder Ihre Lohnsteuer auf der Gehaltsabrechnung nicht zum Bauen öffentlicher Schulen oder zur Bewältigung der Coronakrise eingesetzt werden. Stattdessen kauft sich ein Banker oder sein Kunde davon eine neue Jacht. So sieht die Realität aus. Das klingt nach einem Skandal? Ist es auch.

Wie funktioniert Cum-Ex?

Einfach erklärt: Der Staat zahlt eine nie oder nur einmal gezahlte Steuer mehrmals zurück. Damit machen die Akteure Gewinn, und die Gesellschaft verliert Milliarden an Steuergeldern, die ihr zustehen.

Eine Metapher: Man kann es sich vorstellen wie einen Betrug um Kindergeld. Bei Cum-Ex-Geschäften lassen sich Deutsche, die gar keine Kinder haben, Kinder zum Schein aus London schicken und melden sie in Deutschland an. Ohne dass die Kinder wirklich bei ihnen wohnen oder essen. Dann geben sie die Kinder an Bekannte weiter, die die Kinder auch dem Amt melden. Die Bekannten überlassen die Kinder wiederum an eine andere Familie – und so weiter. Die Kinder leben gar nicht bei den Familien, sondern werden nur zum Schein auf dem Papier angegeben.

Schlussendlich schickt man die für den Betrug ausgeliehenen Kinder nach kurzem Aufenthalt in Deutschland wieder zurück nach London. Dort werden die Kinder wieder bei ihrer Familie angemeldet. Das deutsche Amt weiß das nicht und zahlt das Kindergeld ohne Umschweife an jede der deutschen Familien, die mitgemacht haben – also gleich mehrfach – aus. Also haben Familien ohne Kinder zu Unrecht Kindergeld bekommen. Das geklaute Kindergeld teilen sich dann alle Familien. Der einzige Unterschied: Bei Betrug mit Aktien geht es jedes Mal um Millionen von Euro aus unserem Steuertopf.

Die Banker nutzen also aus, dass die Finanzämter den Betrug nicht erkennen. Am Ende fehlt Geld, das sie sich ergaunern, an anderen Ecken. Für die Renovierung eines Kindergartens zum Beispiel.

Was heißt eigentlich „Cum-Ex“?

Cum-Ex-Geschäfte gehören zur Kategorie der Dividendenarbitrage. Investoren und Banken handeln Aktien eines Konzerns mit (cum) und ohne (ex) Dividende, also der Gewinnbeteiligung der Anleger. Der komplizierte Begriff meint eine besonders risikoarme Variante, Dividenden zu erhalten.

Der Gesellschafter oder die Gesellschafterin kauft die Aktien vom Unternehmen, kurz bevor dieses die Gewinne ausschüttet. Danach verkauft er sie wieder, oder andersherum. Da die Aktien schnell zwischen mehreren Besitzern wechseln und der Staat nicht erkennen kann, wem die Aktie zu welchem Zeitpunkt gehört, erhält jeder der beteiligten Akteure eine Steuerbescheinigung. Bei Privatpersonen wird bei der Ausschüttung der Dividenden von Aktien die Kapitalertragssteuer (in Deutschland 25 %) fällig. Unternehmen und Fonds können sich diese Steuer mit der Steuerbescheinigung unter bestimmten Umständen später zurückerstatten lassen.

Damit haben alle Parteien Anspruch auf eine Steuerrückerstattung, obwohl die Steuer auf den Gewinn (Dividende) nur einmal gezahlt wurde. Der einzige Zweck dieser Aktienverkäufe ist, Steuerbescheinigungen zu erzeugen.

Wie viel Geld wurde geraubt?

Gute Frage! 2018 errechneten Fachleute für unsere Recherche CumEx-Files, dass in Europa mindestens 55 Milliarden Euro bei Cum-Ex-Geschäften erbeutet wurden. Zu den am stärksten betroffenen Staaten gehörten Deutschland und Dänemark, denen mindestens 31,8 beziehungsweise 1,7 Milliarden Euro in Folge von betrügerischen Steuerrückforderungen verloren gingen.

In Deutschland, Dänemark und den Niederlanden sind die Steuerbehörden noch dabei, den finanziellen Schaden für die öffentlichen Kassen zu ermitteln. In anderen Ländern haben die Verantwortlichen in den oberen Etagen noch nicht einmal zugegeben, dass sie dem Betrug zum Opfer fielen, obwohl Recherchen dies nachweisen.

Die Berechnungen der aktuellsten Recherche gehen von einem weltweiten Schaden von 150 Milliarden Euro aus.

Sind Cum-Ex-Deals und ähnliche Geschäfte noch möglich?

Kurze Antwort: Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Äußerungen von Staatsanwälten, Behörden, Steuerexperten und Beschuldigten deuten darauf hin, dass die steuergetriebenen Deals noch laufen. Für Cum-Ex-Geschäfte hat ein Team des ARD-Magazins Panorama 2018 gezeigt, dass solche Deals immer noch angeboten werden.

Das Bundesfinanzministerium hat die Variante Cum-Cum, auch eine Form des Steuerbetrugs, durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2016 theoretisch gestoppt. Christoph Spengel, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität Mannheim, ist jedoch der Ansicht, dass diese Gesetzesänderung nicht zur Eindämmung des Betrugs beigetragen hat.

Darüber hinaus geht der Bundesrechnungshof davon aus, dass in Deutschland sogenannte Cum-Fake-Deals – eine weitere Variante der Cum-Ex-Geschäfte – noch mindestens bis Ende 2020 möglich waren.

Einer der Hauptakteure der Cum-Ex-Deals, der ehemalige britische Händler Sanjay Shah, gegen den in vier europäischen Ländern ermittelt wird, sagt, er wolle sein Geschäft wieder aufnehmen, das aus seiner Sicht völlig legal ist.

Es sprechen also viele Hinweise dafür, dass der Steuerraub auch weiterhin möglich ist.

Warum ist es so schwer, Cum-Ex-Geschäfte zu stoppen?

Das fragen wir uns auch. Um es kurz zu fassen: Lange waren Cum-Ex-Geschäfte nicht illegal. Erst seit 2013 laufen erste Verfahren gegen Täterinnen und Täter und zeigen mit dem Urteil 2020, dass der Steuerbetrug hierzulande nicht rechtens ist. Der Bundesgerichtshof hat erst 2021 bestätigt, dass die Geschäfte auch strafbar sind und mit Haft zu rechnen ist. Den meisten Antrieb erhalten die Cum-Ex-Betrügerinnen und Betrüger aber vermutlich, weil ihr Lobbying so gut funktioniert. Cum-Cum, Cum-Ex und deren Mutationen sind derart komplex, dass Behörden mit ihren Kapazitäten nicht mehr hinterherkommen. 2007 setzte die Politik einen Gesetzesvorschlag des Bankenverbands fast wörtlich um. Damit ging die Cum-Ex-Party erst richtig los. Der Insider aus den ersten CumEx-Files kommentierte es damals so: „Diejenigen, die das irgendwann mal ins Gesetz geschrieben haben, verstehen gar nicht mehr, was für eine Maschine sie da gebaut haben. Deswegen holt man sich die Mechaniker, wenn etwas zu verändern ist, lieber aus der Industrie.“ Kurzum: Es mangelt an politischem Willen, Durchsetzungsfähigkeit und Durchblick. Aus unserer Sicht wird das Thema trotz aller Vorstöße bis heute nicht ernst genug genommen.

Ist Cum-Ex strafbar?

In Deutschland schon. Nachdem die ersten verurteilten Händler und die M.M.Warburg Bank im März 2020 gegen die Entscheidung des Landgerichts Bonn Berufung eingelegt hatten, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) im Juli 2021, dass Cum-Ex-Trades strafbar sind. Der BGH begründete seine Entscheidung so: „Nur die tatsächlich einbehaltene Kapitalertragsteuer darf zur Anrechnung und Auszahlung angemeldet werden“. Nach Ansicht der Richterschaft waren die Cum-Ex-Transaktionen nicht „das bloße Ausnutzen einer Gesetzeslücke, weil die gesetzliche Regelung eindeutig war. Es ging vielmehr, übrigens nicht anders als bei dem normalen Umsatzsteuerbetrug, um einen glatten Griff in die Kasse, in die alle Steuerzahler normalerweise einzahlen“. Dieses Urteil hat enorme Folgen für die über 1.000 Personen, gegen die in Deutschland wegen ihrer Beteiligung an diesen steuergetriebenen Geschäften ermittelt wird. Zunächst müssen einer der beiden britischen Händler und die M.M.Warburg Bank insgesamt 190 Millionen Euro an die Staatskasse zurückzahlen.

Was wurde getan, um künftige Cum-Ex-Betrüge zu verhindern?

Einige Länder hatten das Dividendenstripping, eine andere Form der Dividendenarbitrage, schon früh im Blick. Norwegen zum Beispiel wies 2015 zehn Steuerrückforderungen in Höhe von insgesamt 4,3 Millionen US-Dollar zurück und verschärfte seine Kontrollen. Auch die USA haben sich geschützt, unmittelbar nachdem der Raub bekannt wurde. In Deutschland dagegen scheiterten 2007 und 2009 Versuche, Cum-Ex-Deals juristisch zu verbieten. Erst 2012 wurde die Masche weitgehend unterbunden. Die Banker, Aktienhändlerinnen und Anwälte, die bei steuergetriebenen Geschäften die Fäden ziehen, lernen ständig neue Tricks. Während die Regulierungen auf die einzelnen Länder begrenzt sind, wird auf den Finanzmärkten international operiert. Das erschwert das Vorgehen gegen Betrügerinnen und Betrüger.

Nach Veröffentlichung der CumEx-Files 2018 nahm das EU-Parlament eine Resolution an, die unter anderem, „die Tatsache beklagt, dass der für Steuerangelegenheiten verantwortliche Kommissar nicht die Notwendigkeit sieht, das bestehende System zum Austausch von Informationen zwischen nationalen Steuerbehörden auszuweiten.“ Sowohl die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) als auch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) veröffentlichten 2020 Berichte zum Thema Cum-Ex-Geschäfte. Beide hielten fest, dass es nicht ihre Aufgabe sei, den Steuerbetrug zu stoppen, weil Steuerangelegenheiten nicht in ihre Zuständigkeit fallen. Die internationale Zusammenarbeit ist jedoch dringend notwendig, um effektiv gegen den Betrug vorzugehen.

Cum-Ex: Gab es schon Verurteilungen?

Ja. Der erste Cum-Ex-Prozess in Deutschland endete im März 2020. Zwei Londoner Investmentbanker wurden schuldig gesprochen. Sie mussten aber nicht ins Gefängnis, weil sie sich bereit erklärten, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. Das Gericht verurteilte außerdem die M.M.Warburg Bank, mit der die beiden Londoner Banker zusammengearbeitet hatten, aufgrund ihrer Verwicklung in den Fall zu einer Rückzahlung von 170 Millionen Euro.

Jüngst verurteilte ein Gericht in Bonn zudem einen früheren Mitarbeiter der M.M.Warburg Bank zu fünfeinhalb Jahren Haft. Er war der erste Banker, der jemals eine Gefängnisstrafe für seine Beteiligung an Cum-Ex-Geschäften erhielt.

Zwei weitere Cum-Ex-Verfahren sind derzeit in Deutschland anhängig. Dänemark hat acht Personen angeklagt und Klage in Großbritannien, den USA und Dubai eingereicht. Andere Länder haben ebenfalls Ermittlungen eingeleitet, die zu weiteren Anklagen führen könnten.

Gegen wie viele Menschen wird ermittelt?

Allein in Deutschland ermitteln die Behörden gegen 1.000 Menschen.

Was kann ich tun?

Zunächst einmal: weniger als der Gesetzgeber und die Verfolgungsbehörden. Die sind jetzt gefragt. Zu lange haben sie zu wenig getan. Was Sie als Leserin oder Leser aber tun können, ist beispielsweise Ihrer oder Ihrem Abgeordneten im Bundestag schreiben und sich erkundigen, wie diese oder dieser sich gegen Cum-Ex stark macht.

Ein anderer guter Weg, etwas zu tun, ist es auch, diese Recherche an ihre Freundinnen, Bekannte und andere Interessierte zu schicken. Je mehr Menschen von den CumEx-Files 2.0 wissen, desto größer wird der gesellschaftliche Druck.

Und zu guter Letzt: Spenden Sie für investigativen Journalismus. CORRECTIV ist gemeinnützig. Tausende Unterstützerinnen und Unterstützer haben es möglich gemacht, dass diese Recherchekooperation zeigen konnte, wie groß das Problem ist und welche Lücken gestopft werden müssen. Außerdem erhalten Sie für Ihre Spende einen Beleg – den können Sie ganz legal steuerlich geltend machen.

Dokumentationen

Der Insider

CORRECTIV, 71 MIN

Erstmals äußert sich einer der Hauptbeschuldigten ausführlich zur Cum-Ex-Maschinerie. Er ist Kronzeuge im größten Steuerermittlungsverfahren, das diese Republik je geführt hat.

Steuerräuber ohne Schuldgefühl

PANORAMA/ARD

Im Beitrag kommt die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker ausführlich zu Wort. Erstmals äußert sich im deutschen Fernsehen zudem einer der größten Steuerräuber der Welt: Sanjay Shah.

Auf der Spur
des Geldes

ARTE

Die Doku begleitet die CORRECTIV-Redaktion bei den Recherchen zum Cum-Ex-Skandal und der AfD-Spendenaffäre und liefert einmalige Einblicke hinter die Kulissen. Die Filmemacherinnen zeigen eindrücklich, welche Rolle investigativer Journalismus als vierte Gewalt in politischen Systemen spielt.

Recherche-TEAM

Olaya Argüeso Pérez

Chefredakteurin
CORRECTIV
Chefredakteurin von CORRECTIV. Datenjournalistin und Expertin für Wirtschafts- und Finanzthemen, seit Oktober 2018 bei CORRECTIV. Arbeitete für den wichtigsten Radiosender Spaniens, Cadena SER, hat eine geisteswissenschaftliche Ausbildung, begeistert sich aber inzwischen fürs Programmieren. Bei ihren Recherchen verbindet sie Computersprache mit klassischen Recherche-Fertigkeiten – und will mit dieser Kombination investigativen Journalismus auf die nächste Stufe bringen.

Oliver Schröm

Journalist
NDR
Oliver ist einer der Initiatoren der CumEx Files. Er ist Autor von zehn Enthüllungsbüchern über Geheimdienste, Politik und Gesundheitswesen. 2010 baute er die investigative Abteilung des Magazins Stern auf. Später wechselte er zu der investigativen Fernsehsendung Panorama. Er berichtete 2014 erstmals über Cum-Ex für das Magazin Stern. Seine preisgekrönte Arbeit und seine wachsende Sammlung von Akten bilden die Grundlage für die CumEx-Files 2.0.

Manuel Daubenberger

Journalist
NDR/CORRECTIV
Manuel Daubenberger ist investigativer Reporter und Filmemacher. Er arbeitet seit 2014 freiberuflich, aber vor allem für den NDR. Der studierte Politikwissenschaftler begann 2017 mit Recherchen zu Cum-Ex und Finanzkriminalität und ist seitdem nicht mehr davon losgekommen.

Stefan Melichar

Journalist
PROFIL
Stefan Melichar ist ein investigativer Journalist beim österreichischen Nachrichtenmagazin Profil. Sein Schwerpunkt bei der Berichterstattung liegt auf Wirtschaftskriminalität und Korruption. Stefan war 2018 Teil der ersten von CORRECTIV geleiteten CumEx-Files-Recherche und hat an mehreren anderen länderübergreifenden Ermittlungen teilgenommen. Er ist Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ).

Armin Ghassim

Journalist
NDR
Armin Ghassim ist investigativer Reporter und Filmemacher bei der ARD. Er arbeitet zu Wirtschafts- und Finanzbetrug, internationalen Konflikten und Migrationspolitik. Ausgezeichnet u.a. mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis.

Mario Christodoulou

Journalist
ABC
Mario Christodoulou ist Reporter beim führenden Programm für investigativen Audiojournalismus von ABC, dem Background Briefing. Er arbeitete zuvor für die australischen Sender Four Corners und The Sydney Morning Herald und befasste sich mit Themen wie organisierte Kriminalität, Geldwäsche und häusliche Gewalt. Er deckte einen nationalen Finanzskandal bei der größten Finanzinstitution des Landes, der Commonwealth Bank, auf und erhielt dafür 2014 erhielt er den Gold Walkley.

Lars Bové

Journalist
De Tidj
Journalist und Koordinator für investigative Recherche der belgischen Zeitung De Tijd. Schreibt vor allem über Kriminalität, Justiz, Sicherheits- und Finanzthemen. Als Reporter hat er Skandale aufgedeckt, die die belgische Regierung zum Rücktritt zwangen. Lars begann seine Arbeit beim belgischen Magazin Humo. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für seinen Beitrag zu den Luxemburg Leaks. Außerdem schrieb er einen Bestseller über den belgischen Geheimdienst.

Lea Busch

Journalistin
NDR/PANORAMA
Lea Busch ist investigative Reporterin beim NDR/ARD. Sie arbeitet vorwiegend für die politische Sendung Panorama. Vor Ihrem Praktikum beim NDR studierte sie Medien an der Filmuniversität Babelsberg und Sozial- und Wirtschaftskommunikation in Berlin und Paris.

Giulio Rubino

Journalist
CORRECTIV
Investigativ-Reporter und einer der Gründer des Italienischen Zentrums für Investigativen Journalismus IRPI. Seit 2015 arbeitet er mit CORRECTIV zusammen, unter anderem an einer Recherche über Schmuggler im Mittelmeer der Präsenz der italienischen Mafia in Afrika. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Best International Organised Crime Report Award ausgezeichnet und war für den Data Journalism Award nominiert. Seine Gesprächspartner hatten vor dieser Recherche noch nie von Cum-Ex gehört, und dachten, Giulio spreche plötzlich Latein.

Jonas Seufert

Journalist
Normalerweise hat Jonas Seufert mit Saisonarbeitern zu tun, die sich gegen Ausbeutung wehren, mit streikenden Paketboten oder Pflegekräften, die illegal in Deutschland arbeiten müssen. Bei Cum-Ex sind die Banker die Mächtigen, die Staaten oft machtlos. Eine Geschichte über Ungleichheit ist es trotzdem. Jonas arbeitet unter anderem auch für die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung. Mit CORRECTIV hat er einen Grimme-Online-Award gewonnen. Für den Reporterpreis war er mit einer Recherche über Amazon nominiert.

Jérémie Baruch

Journalist
LE MONDE
Jérémie Baruch ist investigativer Datenjournalist bei Le Monde in Frankreich. Er war an zahlreichen Projekten im Zusammenhang mit Steuervermeidung und Finanzkriminalität beteiligt, darunter die Panama Papers, Paradise Papers, CumEx-Files und OpenLux.

Anne Michel

Journalistin
LE MONDE
Anne Michel ist investigative Journalistin bei Le Monde in Frankreich. Sie befasste sich zunächst mit finanziellen Fragen, Regulierung und Transparenz, bevor sie sich nach der globalen Finanzkrise von 2008 mit der Bedeutung von Steueroasen in der Wirtschaft befasste. Anne Michel nimmt seit 2013 an den wichtigsten Projekten des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) teil. Sie ist seit 2018 Mitglied im internationalen Journalistennetzwerk Forbidden Stories.

Maxime Vaudano

Journalist
Le Monde
Maxime Vaudano ist investigativer Datenjournalist bei Le Monde in Frankreich. Er war an zahlreichen Projekten im Zusammenhang mit Steuervermeidung und Finanzkriminalität beteiligt, darunter die Panama Papers, Paradise Papers, CumEx-Files und OpenLux. Er befasst sich auch mit internationalen Handelsabkommen, privater Schiedsgerichtsbarkeit, EU-Politik und visuellem Journalismus.

Angelo Mincuzzi

Journalist
Il Sole 24 Ore
Angelo Mincuzzi ist Sonderkorrespondent der italienischen Wirtschafts- und Finanztageszeitung Il Sole 24 Ore und widmet sich unter anderem den Themen Steuerbetrug und Steueroasen. Er ist Mitverfasser des Buches „La cassaforte degli evasori“, das er zusammen mit dem Whistleblower Hervé Falciani geschrieben hat, und „Opus Dei. Il segreto dei soldi“. In den vergangenen Jahren war er Sonderkorrespondent in China, Dubai, auf dem Balkan, in den baltischen Ländern und 1989 in Ost-Berlin und Bukarest.

Jack Power

Journalist
The irish times
Jack Power ist Reporter bei der Irish Times in Dublin, Irland. Er deckte unter anderem die Vertuschung eines weit verbreiteten sexuellen Missbrauchs von Kindern in der irischen Pfadfinderbewegung auf. 2019 wurde er von der irischen Zeitungsbranche zum Nachwuchsjournalisten des Jahres gekürt.

Annelise Giseburt

REPORTERin
Tansa
Annelise Giseburt koordiniert die länderübergreifende Zusammenarbeit und die englischsprachigen Inhalte von Tansa. Sie hat zuvor als Übersetzerin und für gemeinnützige Organisationen in Hiroshima, Japan, gearbeitet.

Nanami Nakagawa

REPORTERin
Tansa
Nanami Nakagawa hat bei Tansa Reportagen über die Reaktorkatastrophe von Fukushima und die japanischen Tabakgesetze veröffentlicht. Sie arbeitete zuvor für Ashoka, das weltweit größte Netzwerk von Sozialunternehmern.

Mariko Tsuji

REPORTERin
Tansa
Mariko Tsuji hat Journalismus studiert und arbeitete als Reporterin für ein führendes japanisches Finanzmagazin. Ihre Schwerpunkte sind Wohlfahrt und Frauenrechte.

Makoto Watanabe

Chefredakteur
Tansa
Vor der Gründung von Tansa 2017 arbeitete Makoto Watanabe 16 Jahre lang als Reporter bei der japanischen Zeitung Asahi Shimbun in den Bereichen Metro und Recherche. Tansa berichtet unter Watanabes Leitung über ein breites Themenspektrum und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Laurent Schmit

Journalist
Reporter.lu
Laurent Schmit ist Redakteur und Partner von Reporter.lu, einem unabhängigen Online-Magazin für investigativen Journalismus in Luxemburg. Er schreibt über Themen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Laurent beschäftigt sich insbesondere mit Steuerfragen und dem luxemburgischen Finanzsektor. 2019 war er an der von CORRECTIV koordinierten Recherche Grand Theft Europe beteiligt.

Eric Smit

Chefredakteur
Follow the money
Mitbegründer und Chefredakteur von Follow the Money, einer niederländischen Plattform für investigativen Journalismus. In seinem ersten Leben lief er für Geld Squash-Bällen hinterher, gewann jedoch nie einen großen Titel. Er hat mehrere Bestseller geschrieben und wurde 2017 als Hollands Journalist des Jahres ausgezeichnet. Er ist Vater von eineiigen Zwillingstöchtern, die ihn am liebsten mögen, wenn er den Sänger einer Rock-Band imitiert.

Knut Kainz Rognerud

Journalist
SVT
Investigativ-Reporter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Schwedens und einer der profiliertesten Autoren und Wirtschaftsjournalisten des Landes. Zuvor war er Investigativjournalist bei Schwedens größter Tageszeitung Dagens Nyheter. 2004 gewann Knut die Goldene Schaufel, Schwedens wichtigste Auszeichnung für investigative Recherche. Eine Dokumentation war außerdem für die Goldene Nymphe, einen internationalen Filmpreis in Monte Carlo, nominiert.

Ola Westerberg

Journalist
SVT/freelance
Ola Westerberg ist ein preisgekrönter, investigativer, freiberuflicher Reporter und Redakteur aus Schweden, der sich unter anderem mit Korruption, Menschenrechten und internationalen Angelegenheiten auskennt. Westerberg wart an den von CORRECTIV geleiteten Recherchen The CumEx Files und Black Sites Turkey beteiligt. Er ist außerdem Mitglied des Netzwerks International Consortium of Investigative Journalists.

Óscar Giménez

Journalist
El Confidencial
Óscar Giménez ist Journalist bei El Confidencial. Er hat Journalismus und Wirtschaft studiert und spezialisierte sich anschließend auf Finanzenthemen, über die er seit zehn Jahren berichtet. Er ist fest davon überzeugt, dass eine größere Transparenz der Märkte und Unternehmen zum Aufbau einer besseren Gesellschaft beiträgt.

Dewald van Rensburg

Journalist
amaBhungane
Dewald ist investigativer Journalist am amaBhungane Centre for Investigative Journalism in Johannesburg, Südafrika. Zuvor arbeitete er viele Jahre lang als Wirtschaftsreporter bei verschiedenen Zeitungen. Inzwischen hat er sich auf Finanzkriminalität spezialisiert. Er ist Autor des Buches „VBS: a Dream Defrauded“, einer eingehenden Untersuchung einer der berühmtesten Wirtschaftsverbrechen Südafrikas.

Theo Legget

Journalist
BBC
Theo Leggett ist internationaler Business-Korrespondent der BBC. Er war Moderator für den World Business Report des BBC World Service und war auch als Business-Reporter der BBC für Europa in Brüssel tätig. In seinen ausführlichen Reportagen der letzten Jahre ging es unter anderem um die Sicherheitsausfälle der Boeing 737 Max, die Verhaftung und Flucht des früheren Nissan-Chefs Carlos Ghosn, die griechische Schuldenkrise und den „Dieselgate“-Skandal bei Volkswagen.

Gretchen Morgenson

Journalistin
NBC
Gretchen Morgenson ist Senior-Finanzreporterin in der Recherche-Abteilung bei NBC News. Die ehemalige Börsenmaklerin war 20 Jahre lang als Business-Kolumnistin bei The New York Times tätig und gewann im Jahr 2002 einen Pulitzer-Preis für ihre pointierte und treffende Berichterstattung von der Wall Street.

Luise Lange-Letellier

HEAD OF COMMUNICATIONS
CORRECTIV
Luise ist vermutlich der Grund, warum Sie auf dieser Website gelandet sind. Angefangen als Praktikantin, leitet sie heute die Kommunikation von CORRECTIV. In ihrer Zeit hat sich CORRECTIV von einer kleinen Redaktion zu einem millionenfach gelesenen Medium entwickelt. Dafür spricht Luise mit den Lesern, entwickelt neue Erzählstrategien und bringt tausende Menschen dazu, investigativen Journalismus zu unterstützen.

Benjamin Schubert

Head of design
CORRECTIV
Vor 18 Jahren crackte Benjamin seine erste Photoshop-Version. Heute ist er gelernter Mediengestalter, studierter Kommunikationsdesigner und die multimediale Allzweckwaffe bei CORRECTIV. Benjamin arbeitete im Verlagswesen, in der Marktforschung, im digitalen Marketing und gründete in Berlin einen Coworking Space für Künstler. Seine Arbeiten für CORRECTIV wurden vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme Online Award.

Belén Ríos Falcón

DesignerIN
CORRECTIV
Belén tauchte 2019 in der Welt des Journalismus als Gestalterin ein. Sie stört sich an dem Begriff „Design” und tastet sich deshalb an die Grenzen der Gestaltung mit anderen Disziplinen heran: alles lässt die Welt der Systemdenkerin weiter wachsen. Neben ihrer Arbeit bei CORRECTIV arbeitet sie u.A. mit Kulturschaffende und Start-Ups zusammen, um so für kulturelle und soziale Projekte mehr Präsenz zu schaffen. So will sie mit ihre Fähigkeiten positive Entwicklungen unterstützen.

Sophia Stahl

Volontärin
CORRECTIV
Die Cum-Ex-Deals sind schon älter als Sophia Stahl. Zeit, dass sie aufhören. Steuergelder sollen nicht mehr in den Taschen Superreicher landen, sondern in Schulen und Kindergärten. Gründe genug, bei der internationalen Recherche mitzumachen und dabei von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten zu lernen. Sie hat Journalistik und Politikwissenschaft in Dortmund und Perugia studiert, jetzt macht sie ihr Volontariat bei CORRECTIV in Berlin.

Valentin Zick

Communication
CORRECTIV
Valentin redet gern und viel. Das hat ihn so weit gebracht, einem Master in Kommunikation an der Berliner Kunstuniversität abzuschließen. Bei CORRECTIV hat er das Reden zum Beruf gemacht. Er baut an neuen Kommunikationskonzepten, erklärt Ihnen warum die CumEx Files wichtig sind und redet viel, um Menschen für investigativen Journalismus zu begeistern.

Veröffentlicht am 21. Oktober 2021

Projektleitung: Olaya Argüeso Pérez
RechercheOlaya Argüeso Pérez, Oliver Schröm, Manuel Daubenberger
TextOlaya Argüeso Pérez, Jonas Seufert
Design: Benjamin Schubert, Belén Ríos Falcón
UmsetzungBenjamin Schubert
Redaktion: Sophia Stahl, Miriam Lenz, Hatice Kahraman, Jonathan Sachse, Katarina Huth, Justus von Daniels, Gabriela Keller, Frederik Richter, Marcus Bensmann, Isabel Knippel, Max Donheiser
Kommunikation: Luise Lange-Letellier, Valentin Zick, Maren Pfalzgraf

Fotonachweise: Felix Meschede, ARD Panorama| picture alliance/dpa, Michael Kappeler | picture alliance / Eventpress | Eventpress Stauffenberg | picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern / Geisler-Fotopress, picture alliance / Fotostand | Fotostand / Racocha, picture alliance / Eventpress | Eventpress Schraps, picture alliance/dpa | Henning Kaiser, picture alliance/dpa | picture alliance/dpa | Oliver Berg | picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker | Friso Gentsch, picture alliance / AP Photo | JAN PITMAN | TheTroothFairy (CC BY-SA 4.0) Bilddatei wurde bearbeitet  | Pittigrilliderivative work: Georgfotoart (CC BY-SA 4.0) Bilddatei wurde bearbeitet 

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